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Anlageklassen: Darauf sollten Sie bei Aktien, Anleihen und Co. achten.

Aktualisiert: 16. Nov. 2021


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Sparen-Primeranoconsulting

Wer Geld anlegen möchte, kann zwischen verschiedenen Anlageformen wählen. Welche die Richtige ist, hängt von der individuellen Risikobereitschaft eines Anlegers ab. Wir raten: Anleger sollten ihr Portfolio breit aufstellen, also mehrere Anlageklassen miteinander mischen. Durch diese Streuung sichern Anleger ihr Vermögen gegen starke Verluste ab, ohne dabei auf Erträge zu verzichten. Hier ist eine Auswahl der wichtigsten Anlageklassen, die Sparer kennen sollten:


Aktien


Wer eine Aktie kauft, stellt einem Unternehmen Kapital zur Verfügung und wird im Gegenzug zum Miteigentümer der Aktiengesellschaft (AG). Dadurch sind Aktionäre sowohl an den Gewinnen als auch an den Verlusten des Unternehmens beteiligt. Es gibt zwei Möglichkeiten, mit Aktien Geld zu verdienen: Erstens beteiligen viele Unternehmen ihre Anteilseigner am Gewinn. Sie schütten einen Teil des Gewinns in regelmäßigen Abständen als sogenannte Dividende aus. Auch über Kursgewinne lässt sich mit Aktien Geld verdienen. Ob der Kurs einer Aktie steigt oder fällt, hängt von den Gewinnerwartungen der Investoren ab. Weil die Kurse mancher Aktien stark schwanken, gelten Aktien als risikoreiche Wertanlage. Dafür bieten sie größere Ertragschancen als andere Anlagemöglichkeiten.


Anleihen


Wer eine Anleihe kauft, stellt einem Staat oder einem Unternehmen Kapital zur Verfügung. Im Gegenzug erhält er eine regelmäßige Zinszahlung. Anleihen, auch Renten genannt, haben immer eine feste Laufzeit, nach deren Ende ein Anleihekäufer den eingesetzten Betrag zurückerhält. Je niedriger die Bonität eines Unternehmens oder Staates ist, desto höher fällt der Zins aus, den der Anleger Jahr für Jahr erhält. Allerdings gibt es auch bei Anleihen Verlustrisiken: Wird der Emittent zahlungsunfähig, kann es passieren, dass ein Anleihekäufer sein eingesetztes Kapital nicht zurückbekommt. Anleihekurse schwanken meist weniger stark als Aktienkurse. Deshalb gelten Anleihen als vergleichsweise sicherere Anlageklasse.


Immobilien


Eine weitere Möglichkeit Geld anzulegen sind Immobilien. Anleger können eine Immobilie entweder selbst nutzen oder sie an andere Personen vermieten. Die Mieteinnahmen sichern Investoren regelmäßige Erträge. Steigt die Immobilie im Laufe der Zeit im Wert, kann der Anleger sie zudem mit Gewinn verkaufen. Auch Anteile an Immobilien in Form von Immobilienfonds oder Aktien börsennotierter Immobiliengesellschaften sind eine Möglichkeit, in Grundeigentum zu investieren. Direkte Immobilienanlagen sind wenig liquide. Wer schnell Geld benötigt, kann seine Immobilie nicht so schnell verkaufen wie eine Aktie oder eine Anleihe.


Rohstoffe und materielle Güter


Wer in Rohstoffe anlegen will, richtet seinen Blick meist auf Edelmetalle wie Gold oder Silber. Sie gelten als besonders krisensicher, weil ihre Preise in unsicheren Zeiten oft steigen. Allerdings: Die Preise schwanken mitunter stark. Wer zum falschen Zeitpunkt kauft oder verkauft, kann hohe Verluste erleiden. Und: Rohstoffe werfen anders als andere Anlageformen keine regelmäßigen Erträge ab.


Hat man die passenden Anlageklassen für sich gefunden, geht es an deren richtige Zusammenstellung. Wie Sie Ihr Depot richtig gestalten, gibt es im Teil 4.

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